Abschluss der Debatte über die Krisenvorsorge
Nach Monaten voller Diskussionen und wertvollen Beiträgen von Bürger*innen aus der gesamten EU ist die Debatte zum Thema Krisenvorsorge nun abgeschlossen. Wir danken allen Beteiligten, die Ideen, Erfahrungen und Sichtweisen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit Europas gegenüber künftigen Krisen eingebracht haben.
Im Rahmen dieser Debatte wurden Meinungen zur Bewältigung von Herausforderungen wie Klimakatastrophen, Pandemien und geopolitischen Bedrohungen eingeholt. Die Beiträge flossen in die Arbeit des Europäischen Bürgerforums zur Krisenvorsorge ein und werden die politischen Initiativen der Europäischen Kommission, darunter die Strategie für eine Union der Krisenvorsorge, unterstützen.
Nächste Schritte
Die eingereichten Beiträge werden die nächste Phase dieses Vorhabens prägen. Ein Abschlussbericht über die Ergebnisse der Debatte wird in Kürze weiter unten bei den Dokumenten verfügbar sein.

Krisenvorsorge – Worum geht es?
Wir werden immer öfter von zunehmend heftigeren Katastrophen getroffen. Da ist es entscheidend, dass die EU und ihre Bürger*innen bereit sind, solche Ereignisse vorherzusehen, sich vorzubereiten, sich anzupassen und effektiv darauf zu reagieren.
Vorsorge heißt, Krisen vorherzusehen und praktische Schritte zu ergreifen, bevor es zu einer Katastrophe kommt. Das bedeutet, früh tätig zu werden, sich über mögliche Gefahren kundig zu machen und gemeinsam etwas zur Eindämmung der Folgen zu tun.
Vorsorge auf Ebene der Bevölkerung heißt, dass die Bürger*innen beim Aufbau krisenfester Gesellschaften eine Hauptrolle spielen. Sie müssen aktiv an der Krisenvorsorge und -reaktion beteiligt werden, und dieses Engagement muss alle Teile der Gesellschaft erfassen.

Stärkung der Krisenvorsorge
Die Krisenvorsorge auf Ebene der Bevölkerung verteilt sich auf mehrere Schultern: Behörden, Medien, Bildungseinrichtungen, Jugend- und zivilgesellschaftliche Organisation, Sozialpartner, Unternehmen, lokale Netze sowie Bürger*innen jeden Alters – sie alle spielen hierbei eine entscheidende Rolle.
Darum luden wir die Europäer*innen dazu ein, sich dazu zu äußern, wie die EU dafür sorgen kann, dass ihre Maßnahmen und ihr Vorgehen alle einbeziehen, Wirkung zeigen und sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten.
Die Debatte ist mittlerweile abgeschlossen, aber Sie können noch alle Beiträge einsehen.

Warum ist das nötig?
Zeitleiste
- Januar – Mai 2026Online-Beiträge
Bürger*innen schreiben, kommentieren und ergänzen Beiträge auf der Plattform für Bürgerbeteiligung.
- März – Mai 2026Europäisches Bürgerforum
Die Beiträge der Bürger*innen fließen ins Forum ein. Das Forum berät und spricht Empfehlungen an die EU-Kommission aus.
- Juni – Dezember 2026Maßnahmen zu den Empfehlungen des Bürgerforums
Folgemaßnahmen der EU-Kommission zu den Beiträgen auf der Plattform und den Empfehlungen des Forums.
- Frühjahr 2027Rückmeldung zu den Ergebnissen
Information der Bürger*innen über die Politikmaßnahmen, die sie mit ihren Beiträgen und Empfehlungen mitgestaltet haben.

